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Unausweichliche Autonomie (Magnus Striet)

Unausweichliche Autonomie (Magnus Striet)

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Seit geraumer Zeit wird die Frage, ob es eine autonome Moral geben könne, im Raum der katholischen Kirche scharf diskutiert. Magnus Striet formuliert dies nun radikal aus: Ob man dies wolle oder nicht, selbst urteilen zu müssen und damit Autonomie zu praktizieren sei ohnehin unausweichlich. Alle moralischen Normen und Prinzipien, ebenso die Vorstellungen eines guten Lebens drückten das aus, was sich in einer bestimmten historischen Situation durchgesetzt habe. Was aber gelten solle, sei damit als Frage noch lange nicht obsolet. Und was ist mit den religiösen Quellen, die Menschen dazu stimulieren, sich in einer ethisch bestimmten Weise moralisch zu positionieren? Auch diese sind, so die These, durch das Nadelöhr autonomer Geltungsreflexion geschoben worden. Ein Zirkel - dem aber ein Gott entsprechen könnte.

Autorenportrait

Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.

Weitere Angaben

Buch (Hardcover), Deutsch, 240 Seiten
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