Und am Morgen waren sie tot (Linus Geschke)
Und am Morgen waren sie tot (Linus Geschke)
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Zwei Leichen im Wald. Eine Wahrheit, die niemand sehen wollte.
Ein Wochenende im Wald, aus dem nicht alle zurückkehren. Jahre später stößt ein Reporter auf Spuren, die nie verfolgt wurden, und auf Menschen, die lieber drohen, als zu reden. Schon bald geht es nicht mehr nur darum, wer starb, sondern auch darum, wer Verantwortung trägt für das, was damals geschah.
Im Oktober 1997 schlagen vier junge Menschen ihre Zelte im deutsch-belgischen Grenzgebiet auf - für ein unbeschwertes Wochenende in den Ardennen. Zwei Tage später werden zwei von ihnen brutal ermordet aufgefunden, von den anderen beiden fehlt jede Spur. Jahre später landet der ungelöste Fall auf dem Schreibtisch eines Reporters, der für eine Serie über alte Verbrechen recherchiert. Was geschah in jener Nacht, als aus einem Ausflug ein Albtraum wurde?
Während er den Spuren folgt, stößt er auf widersprüchliche Aussagen, verschwundene Hinweise und eine Gemeinschaft, die offenkundig kein Interesse daran hat, dass die Wahrheit bekannt wird. Je tiefer er in den Fall eindringt, desto bedrohlicher wirkt das Schweigen des Waldes.
Dieser Kriminalroman führt Jan Römer in besonders dunkle Gefilde. Zwischen Grenzwald, Neonaziszene und korrupten Strukturen entfaltet sich ein Fall, der weit über die Morde hinausreicht.
Autorenportrait
Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Für das Special-Interest-Magazin "unterwasser" verfasst er Tauch- und Reisereportagen, für die der gebürtige Kölner bereits mit mehreren Journalistenpreisen ausgezeichnet wurde.
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