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Unsere Väter (Natalie Amiri)
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Vier Freundinnen und ihre Väter: Eine ungewöhnliche Liebeserklärung und eine Absage an Klischees über migrantische Väter Natalie Amiri, Minu Barati, Shila Behjat und Düzen Tekkal sind Journalistinnen, Aktivistinnen, Filmemacherinnen, vielfach ausgezeichnet - und sie sind Freundinnen, deren Gespräche oft um ihre Väter kreisen. Gemeinsam erzählen sie von dem Schatz, der ihnen von ihren Vätern mitgegeben wurde, und von der inneren Zerrissenheit, die sie teilen: Wie kann es sein, dass die Vater-Beziehung sie durch die Welt getragen und zugleich immer wieder herausgefordert hat? Alle Väter haben sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut, alle können sie bis heute nicht in ihre Heimat im Iran und in der Türkei zurückkehren. Nun werden sie alt - und manche Fragen stellen die Autorinnen sich und ihren Vätern zum ersten Mal. Ihr Buch ist eine berührende Spurensuche, das längst überfällige Porträt einer Vätergeneration im Exil - und eine Einladung, sich der Beziehung zum eigenen Vater zu stellen.
Autorenportrait
Natalie Amiri, 1978 geboren, zählt mit ihrer Berichterstattung über den Nahen und Mittleren Osten zu den wichtigsten Stimmen des deutschen Journalismus und wurde vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher, zuletzt »Der Nahost-Komplex« (2025), wurden Spiegel-Bestseller. Sie lebt in München.
Minu Barati, 1975 geboren, ist Autorin und Filmproduzentin internationaler Kino-Koproduktionen. Sie ist die Tochter von Dr. Mehran Barati-Novbari, einem renommierten iranischen Regimekritiker und Oppositionspolitiker. Sie lebt in Berlin.
Shila Behjat, 1982 geboren, ist Journalistin, Publizistin und Moderatorin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris, war Korrespondentin in London, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der EU. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie Dokumentationen und neue Formate. Bei Hanser erschienen ihr viel diskutiertes Debüt »Söhne großziehen als Feministin« (2024) sowie »Frauen und Revolution« (2025).
Düzen Tekkal, geboren 1978, ist Politologin, Kriegsberichterstatterin, Bestseller-Autorin, Sozialunternehmerin und Dokumentarfilmemacherin sowie Tochter nach Deutschland geflohener Jesiden. Nach dem Volkermord an den Jesiden durch den IS im Jahr 2014 wurde sie zur Menschenrechtsaktivistin und gründete die Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help. Später kam die bundesweit tatige, parteiübergreifende Bildungsbewegung GermanDream hinzu. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet - u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayerischen Fernsehpreis.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 288 Seiten

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