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Verhängnisvolle Freundschaft (Werner Rügemer)

Verhängnisvolle Freundschaft (Werner Rügemer)

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Mit Freedom, Democracy und Wohlstand präsentierte sich der aufsteigende US-Kapitalismus der Welt. Doch die Praktiken von »America First« mit Völkermord, Arbeitsausbeutung, kriegerischem Raub fremden Eigentums wurden nur modernisiert. Der Erste Weltkrieg wurde das erste große Globalgeschäft, Bündnispartner wurden abhängig. Nach dem Krieg investierten US-Konzerne in Westeuropa. Mussolini wurde mit US-Krediten überhäuft. Ford finanzierte Hitler mit. US-Konzerne belieferten Franco und rüsteten die Deutsche Wehrmacht aus. Hollywood produzierte für Goebbels. Die US-geführte neue Zentralbank in der Schweiz wusch NS-Raubgold. Die Verfolgung der Juden wurde verdrängt. Mit den zwei Atombomben auf Zivilbevölkerung begannen neue Kriege gegen neue Feinde - unter systematischem Bruch des Völkerrechts. Werner Rügemer publiziert seit den 1980er Jahren zum politisch-moralischen Verfall der US-Gesellschaft, zum extremen Gegensatz von Arm und Reich, zur Verflechtung von Militär, Geheimdiensten und Hightech, zu Umweltzerstörung und Gesundheitsschäden für die migrantischen Niedrigstlöhner - dieses System wurde längst globalisiert und verkleistert mit »neuen Werten«.

Autorenportrait

Werner Rügemer, Dr. phil., Publizist und interventionistischer Philosoph. Autor zahlreicher populärer Bücher, bei PapyRossa u.a. »Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts - Gemeinverständlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure«

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 280 Seiten
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