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Verschwörungstheorien in der späten römischen Republik (Jannik Lengeling)

Verschwörungstheorien in der späten römischen Republik (Jannik Lengeling)

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Verschwörungstheorien sind keine Eigenheit der Moderne. Vielmehr gab es sie bereits in der griechisch-römischen Antike. In der späten römischen Republik und dem frühen Prinzipat waren Verschwörungstheorien normal und weit verbreitet; im Gegensatz zur Gegenwart wurden sie nicht prinzipiell infrage gestellt und kritisiert.

Anhand sorgfältig kontextualisierender Fallstudien zum Bundesgenossenkrieg, zu ciceronischen Reden und zu Caesars Ermordung untersucht diese Arbeit, wie antike römische Verschwörungstheorien gestaltet und eingesetzt wurden und welche politischen Auswirkungen ihre Verwendung im Rahmen der politischen Kultur der späten römischen Republik hatten. Die Analyse verschiedener Quellen aus der frühen Kaiserzeit zeigt zudem, welche Veränderungen sich durch den Übergang zum Kaisertum ergaben. Insgesamt werden so Gemeinsamkeiten und Unterschiede antiker und moderner Verschwörungstheorien deutlich, woraus sich Schlussfolgerungen bezüglich der weiteren interdisziplinären Erforschung des Phänomens ergeben.

Autorenportrait

Jannik Lengeling studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Bonn und promovierte anschließend in Bern. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der historischen Betrachtung von Verschwörungstheorien sowie in der politischen Geschichte der späten römischen Republik.

Weitere Angaben

Buch (Hardcover), Deutsch, 352 Seiten
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