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Wo wir hinstarren (Elisabeth Hart)

Wo wir hinstarren (Elisabeth Hart)

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Manchmal führt eine Einladung in die Berge.
Manchmal zu sich selbst.
Und manchmal ist man nur mit.

Wo wir hinstarren erzählt von Umwegen und unvorhergesehenem Trost. Eine Begegnung zweier Menschen, die nur vorübergehend dieselben Wege teilen und dabei mehr über sich erfahren, als ihnen lieb ist. Mit feinem Humor, leisem Trotz und einer Melancholie, die sich nicht schämt, beobachtet die Stimme dieser Geschichte eine Welt, die sich ständig verschiebt.
Ein Monat zwischen der Sächsischen Schweiz und den Schweizer Bergen, der anders beginnt als gedacht, und überraschender endet, als geplant. Zwei Menschen, die sich näherkommen, ohne einander wirklich zu kennen. Die eigenen Unsicherheiten, verschobenen Pläne, kleine Zumutungen und dieses merkwürdige Gefühl, dass etwas in Bewegung geraten ist, obwohl alle stillstehen, sind stille Begleiter einer Begegnung, die keine ist. Es ist mehr. Vielleicht ist es ein Familiendrama mit Aussicht in den Süden. Oder ist es eine Ode an das feine Glück, einen Blick länger auszuhalten, als man wollte? Reich an Komik, stark in der Beobachtung, subtil in der Kritik.
Es spielen unter anderen eine alleinerziehende Stimme, eine befristend anstellende Chefin, ein Bruder, der nichts kann, außer alles richtig zu machen, und eine Iris, die mehr sieht. Weitere Figuren und viele lustvoll unnötige Situationen reichern den Reigen an. Ach ja, da ist auch noch ein kluges Balg.
Das Autorenpaar Elisabeth Hart und Rhaban Straumann bringt ihre typisch große Liebe zur Sprache, zum Leben und zur Selbstironie zum Ausdruck; natürlich mit satirischen Zwischentönen, ohne Eitelkeit, höchst humorvoll, tiefsinnig und sprachlich auf den Punkt geschrieben. Es ist ihr zweites gemeinsames Buch und der erste Roman der satirisch Schauspielenden.

Autorenportrait

Elisabeth Hart (1985 in Leipzig geboren) und Rhaban Straumann (geboren 1972 in Olten) sind erfolgreich auf den Kleinkunstbühnen in der Schweiz und in Deutschland unterwegs. Gemeinsam schreiben sie ihre Programme - und auch ihre Bücher. 2023 ist «Bis wann gibt es Frühstück?» erschienen, das in zweiter Auflage vorliegt. Sie und er arbeiten gleichberechtigt auf Augenhöhe. Die beiden leben und schreiben gemeinsam in Leipzig, Olten und unterwegs. Und die Produktion erfolgt nachhaltig: Manuskripte werden auf Makulatur gedruckt, die Laptops mit Solarstrom geladen. Elisabeth Hart und Rhaban Straumann bewegen sich gern in verschiedenen Genres: Literatur, Schauspiel, Satire. Sie wurden mit dem Sonderpreis der «Tuttlinger Krähe» 2025 geehrt und mit dem «Thüringer Kleinkunstpreis» 2026 ausgezeichnet.Elisabeth Hart ist Kabarettistin und Schauspielerin aus Leipzig, Ensemblemitglied der «academixer». Seit 2020 ist sie zusammen mit Rhaban Straumann unterwegs in Deutschland und der Schweiz mit «Hart auf Hart». Elisabeth Hart spielte am Schauspielhaus Bochum (2008-2010) und am Theater in Chemnitz (2006-2008). Rhaban Straumann (*1972) fand über die Ausbildung zum Theaterpädagogen auf die Bühne, die Ausbildung zum Schauspieler erfolgte in Zürich. Rund 20 Jahre beeinflusste er seinen Lebeort Olten kulturell. Mit dem Satireduo Strohmann-Kauz prägte er den Begriff Theaterkabarett. Das Duo wurde 2014 Gewinner des Comedy-Ratings der «SonntagsZeitung», und 2019 mit einem Stipendium des SSA ausgezeichnet sowie mit dem Kulturpreis der Stadt Langenthal geehrt. Straumann steht jährlich für 100 bis 140 Gastspiele auf der Bühne. Dazu zählen auch die Lesetouren mit seinen Büchern. Der Kanton Solothurn zeichnete ihn 2014 mit dem Preis für Schauspiel aus, die Stadt Olten tat dies 2009.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 192 Seiten
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