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Wohlstand ohne Wohlergehen (Oliver Puke)
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Das westliche Wohlstandsmodell steht unter Druck. Nicht nur sein sozioökonomisches Fundament bröckelt, auch seine politische Organisationsform bekommt Risse. Die liberale Demokratie wankt. Es scheint so, als würde sich das Versprechen von Wohlstand und Wohlergehen in Luft auflösen. Ist das westliche Wohlstandsmodell also ein Irrläufer der Moderne? Oder schlimmer noch: Ist es deren fatale Konsequenz?
Auf der Suche nach Antworten zeigt sich, dass die Lösung ökologischer Probleme wertlos ist, wenn sie der Lösung ökonomischer Probleme entgegensteht und vice versa. Wertlos ist auch jeder Ansatz, der die sozialpsychologischen Auswirkungen des westlichen Wohlstandsmodells nicht mitbedenkt. Als ein Ding der Unmöglichkeit erweist sich schließlich der Versuch, alle drei Problemstellungen zur westlichen Wohlstandsgesellschaft hin aufzulösen.
Der Autor entlässt uns nicht mit einer Vorstellung davon, wie eine menschengerechte Gesellschaft jenseits von Wachstumszwang und Ressourcenverschwendung aussehen könnte. Mit dem ethischen Humanismus beschreibt er vielmehr eine Form der Persönlichkeitsbildung, nach deren Maßstab allein sich eine dereinst bessere Welt bemisst. Die Einlösung des Versprechens von Wohlstand und Wohlergehen hängt heute mehr denn je von den gesellschaftlichen Voraussetzungen einer emanzipatorischen Ich-Entwicklung ab.
Auf der Suche nach Antworten zeigt sich, dass die Lösung ökologischer Probleme wertlos ist, wenn sie der Lösung ökonomischer Probleme entgegensteht und vice versa. Wertlos ist auch jeder Ansatz, der die sozialpsychologischen Auswirkungen des westlichen Wohlstandsmodells nicht mitbedenkt. Als ein Ding der Unmöglichkeit erweist sich schließlich der Versuch, alle drei Problemstellungen zur westlichen Wohlstandsgesellschaft hin aufzulösen.
Der Autor entlässt uns nicht mit einer Vorstellung davon, wie eine menschengerechte Gesellschaft jenseits von Wachstumszwang und Ressourcenverschwendung aussehen könnte. Mit dem ethischen Humanismus beschreibt er vielmehr eine Form der Persönlichkeitsbildung, nach deren Maßstab allein sich eine dereinst bessere Welt bemisst. Die Einlösung des Versprechens von Wohlstand und Wohlergehen hängt heute mehr denn je von den gesellschaftlichen Voraussetzungen einer emanzipatorischen Ich-Entwicklung ab.
Autorenportrait
Oliver Puke, geboren 1969, lebt und arbeitet in Münster. Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten Duisburg und Marburg und promovierte bei Prof. Dr. Hauke Brunkhorst in Flensburg.
Weitere Angaben
Buch (Paperback), Deutsch, 268 Seiten

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