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Zeitschrift für Medienwissenschaft 35 (Gesellschaft Für Medienwissenschaft)

Zeitschrift für Medienwissenschaft 35 (Gesellschaft Für Medienwissenschaft)

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Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.
Der ZfM-Schwerpunkt Trans Media Studies versammelt Beiträge an der Schnittstelle von medienwissenschaftlicher Forschung und
Trans Studies, die von beiden Feldern geteilte Fragen und Forderungen explorieren. Angesichts aktuell zunehmender transfeindlicher Politiken ist dies ein Vorhaben von besonderer (wissens-)politischer Dringlichkeit, bestimmen doch Mediatisierung, insbesondere (mediale) Sichtbarkeit und ihre Folgen, maßgeblich die Diskursivierung von trans* Erfahrungen. Ferner fragt der Schwerpunkt danach, wie Trans Studies und Medienwissenschaft produktiv gemeinsam die spezifischen materiell-diskursiven, medialen und technologischen Konstellationen in den Blick nehmen können, die trans* Erfahrungen, vergeschlechtlichtes Leben und Begehren formen und von denen sie geformt werden.

Autorenportrait

Ulrike Bergermann (Prof. Dr.), geb. 1964, lehrt Medienwissenschaft an der HBK Braunschweig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medientheorie, Wissenschafts-/Fachgeschichte, Gender Studies und Postcolonial Studies. Sie ist u.a. Redaktionsmitglied der ZfM - Zeitschrift für Medienwissenschaften.

Cornelius Borck (Prof. Dr. med.) ist Professor für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Naturwissenschaften und Direktor des Instituts für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte.

Lorenz Engell (Prof. Dr.) ist Direktor des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie in Weimar. Seine Forschungsschwerpunkte sind Film und Fernsehen.

Ute Holl

ist Professorin für Medienästhetik an der Universität Basel, Departement Künste, Medien, Philosophie, Seminar für Medienwissenschaft.

Petra Löffler (Prof. Dr.) lehrt Theorie und Geschichte gegenwärtiger Medien an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg.

Kathrin Peters ist Professorin für Geschichte und Theorie der visuellen Kultur an der Universität der Künste Berlin.

Geoffrey Winthrop-Young (Prof. Dr.) lehrt Germanistik und Nordistik an der University of British Columbia in Vancouver/Kanada.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 152 Seiten
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