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Zirkuskunst in Berlin um 1900 (För Künkel)

Zirkuskunst in Berlin um 1900 (För Künkel)

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Denken wir heute an "Zirkus", so tauchen in unseren Köpfen gemeinhin Bilder von Artistik- und Tierdressurnummern in der Manege eines Zirkuszeltes auf. Historische Quellen, die in Archiven und Bibliotheken schlummern, zeichnen jedoch ein überraschend anderes Bild der Zirkuskunst um 1900. Die in diesem Buch versammelten Fotografien, Auszüge aus Briefwechseln, Patentschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen und vieles mehr, bieten tiefe Einblicke in die Zirkuskultur Berlins um 1900. Sichtbare Spuren der einst erfolgreichen Zirkusgesellschaften mit ihren pompösen Gebäuden mitten im Stadtzentrum finden sich heute hingegen kaum mehr. Anhand von historischen Quellen lässt das Buch Aufführungspraxis, Architekturen, Herausforderungen und Erfolge von Zirkussen, Künstler:innen und Techniker:innen auf eindrückliche Weise zutage treten.

Autorenportrait

Mirjam Hildbrand arbeitet als Dramaturgin, Kuratorin, Kulturveranstalterin, Theaterwissenschaftlerin und Dozentin. Sie promovierte am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern zum Konkurrenzverhältnis von Zirkus und Theater um 1900 in Berlin. Zwischen 2015 und 2021 baute sie in Basel das Projekt Station Circus, ein Gastspiel-, Residenz- und Trainingsort für zeitgenössisches Zirkusschaffen, mit auf. Als Dramaturgin und Kuratorin ist sie unter anderem mit dem Festival cirqu' in Aarau oder der Kompanie Overhead Project sowie dem CircusDanceFestival in Köln verbunden. Als Jurymitglied darf sie immer wieder Verantwortung bei der Vergabe von Stipendien und Produktionsfördergeldern übernehmen.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 250 Seiten
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