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Zone des Übergangs (Boris Buden)

Zone des Übergangs (Boris Buden)

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Zwanzig Jahre nach der Wende im Herbst 1989 stellt Boris Buden eine radikale Zeitdiagnose: Seit dem Kollaps der kommunistischen Regime, in dem nicht nur Diktatur und Planwirtschaft, sondern die Ära der industriellen Moderne selbst untergegangen sind, hat sich die Zukunft verabschiedet. In Werken der Gegenwartskunst und in den neuen Geschichtsmuseen herrscht der Geist der Retroutopie: die Rückbesinnung auf unentfaltete Potentiale der Vergangenheit. Die Sehnsucht nach Geschichte hat den Glauben an den Fortschritt abgelöst. Religion und Nationalismus erleben eine Renaissance. Was bedeutet dies für unsere Gesellschaft? Lebt die obsolet gewordene soziale Hoffnung - eine verworfene Idee - im kulturellen Gedächtnis fort?

Autorenportrait

Boris Buden, geboren 1956 in Kroatien, lebt als Philosoph, Essayist und Übersetzer in Berlin und Wien. Er ist ein bekannter Übersetzer Freuds (u.a. die "Traumdeutung") ins Serbokroatische.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 213 Seiten
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