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Zur normativen Relevanz der Speziesgrenze (Johann S. Ach)
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Wir ziehen Grenzen: zwischen verschiedenen Tierarten ebenso wie zwischen uns und allen anderen Tieren. Die Funktion dieser Grenzziehungen ist vielfältig und häufig ambivalent. Zumeist dienen Grenzen der Ein-, Aus- und Abgrenzung. Sie dienen aber auch der Selbstvergewisserung. Und während eine fundamentale Grenzziehung zu anderen Tieren für unsere eigene Spezies häufig von Vorteil ist, bringt sie für andere Tiere fast immer Nachteile mit sich. Aus der Perspektive der Philosophie und Theologie, den Sozialwissenschaften und der Archäologie wird in diesem Band diskutiert, welche normative Relevanz Speziesgrenzen generell besitzen und welche Rolle dem Konstrukt einer Grenze zwischen der menschlichen Spezies und allen anderen Tieren zukommt.
Autorenportrait
Johann S. Ach, Dr. phil. ist apl. Professor am Philosophischen Seminar und Leiter des Centrums für Bioethik der Universität Münster. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehören theoretische Fragen der Angewandten Ethik, ethische Probleme der modernen Medizin und die Tierethik.
Valeska Becker, Dr. phil., ist apl. Professorin an der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Archäozoologie, die Domestikationsforschung und Studien zum Verhältnis Mensch-Tier vor dem Hintergrund verschiedener Epochen.
Susanne Hiekel, Dr. phil., Dipl.Biol., war bis 2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Universität Münster. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Fragen der Medizinethik, der Tierethik, der Umweltethik, der Philosophie der Biologie und des Lebenssinns.
Simone Horstmann, Dr. phil., ist Philosophin und freie Theologin und hat viele Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund und der Ruhr-Universität gearbeitet. Ihre Themenschwerpunkte liegen im Bereich der Tierethik/-philosophie.
Valeska Becker, Dr. phil., ist apl. Professorin an der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Archäozoologie, die Domestikationsforschung und Studien zum Verhältnis Mensch-Tier vor dem Hintergrund verschiedener Epochen.
Susanne Hiekel, Dr. phil., Dipl.Biol., war bis 2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Universität Münster. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Fragen der Medizinethik, der Tierethik, der Umweltethik, der Philosophie der Biologie und des Lebenssinns.
Simone Horstmann, Dr. phil., ist Philosophin und freie Theologin und hat viele Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund und der Ruhr-Universität gearbeitet. Ihre Themenschwerpunkte liegen im Bereich der Tierethik/-philosophie.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 213 Seiten

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